Schwarzwaldverein Haiterbach e. V.

Ortsgruppe im Bezirk Nagoldtal

Lichterzauber auf dem Staudach

Bei der diesjährigen Laternen- und Fackelwanderung des Schwarzwaldvereins wanderte ein wahres Lichtermeer über den Staudach. Viele große und kleine Wanderer kamen, unzählige Laternen und Fackeln leuchteten auf der Wanderstrecke.


Eine große Wanderschar macht sich auf den Weg

Vom Treffpunkt bei der katholischen Kirche ging es auf den Staudach. Dort wurde zunächst ein Laternenlied gesungen, und die Fackeln entzündet, denn inzwischen war es richtig Nacht geworden. Die Kinder bekamen als Aufgabe Leuchtstäbe zu suchen, die sowohl als Wegweiser, als auch als Sammelpunkte dienten. Wie ein großer Lichterwurm zog die große Gemeinschaft den vorgegebenen Weg entlang. Kurz vor dem Ziel gab es für mutige, einen kleinen Trampelpfad, wer wollte und sich traute konnte diesen durch den Wald nehmen. Er war nur mit Leuchtstäben markiert, ansonsten herrschte Dunkelheit. Viele Kinder schritten mutig durch die Dunkelheit, die anderen nahmen den normalen Weg bis zur Schutzhütte, hier trafen sich alle wieder. Hier loderte bereits ein großes Feuer, woran sich die Teilnehmer aufwärmen konnten. Gemütlich stand Groß und Klein beisammen, naschte vom leckeren Büffet, zu dem alle etwas beigetragen hatten. Während die Eltern Zeit hatten für Gespräche, genossen die Kinder die Dunkelheit und das Spiel rund um die Schutzhütte.


Mit dieser Wanderung geht die Familiengruppe in die Weihnachtspause. An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die die zu dieser schönen Wanderung etwas beigetragen haben und dabei waren. Es war mal wieder einfach spitze!

Auf dem Ortenauer Weinpfad

Da wo Deutschlands beste Weine angebaut werden, waren Anfang Oktober die Wanderer des SWV Haiterbach unterwegs. Der 103 km lange Fernwanderweg mit der blauen Traube in der roten Raute beginnt in Gernsbach und endet in Diersburg. Zur letzten Weinwanderung startete die Gruppe in Zell-Weierbach, einem Ortsteil von Offenburg. Das Schloss Ortenberg, eine Jugendherberge, war das erste Etappenziel.


Marktplatz Gengenbach

Über Ohlsbach erreichte man nach 17 km das Fachwerkhaus-Städtchen Gengenbach. Schon unterwegs ließen sich die Wanderer den guten Badischen Wein schmecken.


Ein Rundgang durch die engen Gassen und entlang der Stadtmauer war Pflicht. Ebenso ein Besuch der Benediktinerklosterkirche und heutigen Stadtkirche St. Maria. Auf dem Marktplatz, mit Blick auf das klassizistische Rathaus und den Marktbrunnen, lies man sich von der Sonne und dem guten Wein verwöhnen.

Südtirol Reise

Die Schönheit der Landschaft um den Meraner Talkessel zog im September die Wanderer des SWV Haiterbach nach Südtirol. Die Anreise erfolgte über den Reschenpass und durch das Vinschgau mit fast mediterraner Flora, Weinbergen, Kastanienhainen und riesigen Obstplantagen nach Marling. Zahlreiche Schlösser und Burgen säumen das obere Etschtal.


Die Woche begann mit einer Wanderung durch die alpine Passerschlucht von Moos nach Sankt Leonhardt. Mit viel Stahl und Drahtseilen hat man hier einen luftigen Weg über dem tobenden Gebirgsbach geschaffen. Nichts für Ängstliche! Als nächstes erkundete man die ehemalige Sommer-Residenz der vermögenden Bozener Geschäftsleute, den Ritten. Der Ritten ist ein sonniger Gebirgsrücken oberhalb von Bozen. Hier entflieht man der Sommerhitze. Ein super Ausblick zu den schroffen Dolomitengipfeln des Rosengarten- und Latemargebiets belohnte den Aufstieg. Hoch hinauf zog es die Wanderer auf den 2781 Meter hohen Hirzer. Mit der Seilbahn ging es bis auf ca 2000 Meter Höhe. Der Hirzer ist ein beliebtes Wandergebiet. Viele Wandergruppen waren unterwegs. Urige Hütten laden zur Einkehr. Der Ortler mit seinen schneebedeckten Gipfeln grüßte von der anderen Talseite herüber. Das grüne Passeiertal dazwischen stand im vollen Kontrast dazu.


Hirzer

Danach gönnte man sich einen Tag ohne Programm. Der Besuch des Meraner Wochenmarktes war Pflicht. Anschließend zog es die Gartenfreunde hinaus zu den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, dem einstigen Ferienschloss der Kaiserin Elisabeth, auch Sissi genannt. Der Sissiweg zum Schloss beginnt an der Passer-Promenade in Meran. Die Besucher erwartete eine einzigartige Gartenlandschaft mit Pflanzen aus aller Welt. Beeindruckende Ausblicke auf die umgebende Bergwelt faszinierten die Schwarzwälder. Einige stramme Wanderer zogen jedoch eine Tour auf dem Meraner Höhenweg von Raabland nach Meran dem Gartenbesuch vor. Der letzte Wandertag stand im Zeichen des geniesens. Ein Spaziergang auf dem Tappeinerweg, einem gut erhaltenen Waalweg mit Blick auf die Kurstadt Meran entschädigte manche Strapazen. Der Aufenthalt in Meran mit Besuch der Laubengassen und der zahlreichen Strassenkaffees rundete den Tag ab. Eine erlebnisreiche und unfallfreie Woche ging zu Ende.