Bergtour in den Walliser Alpen
Von Kandersteg nach Goppenstein
Vor kurzem machten 14 Wanderinnen und Wanderer eine Hochgebirgstour in der Schweiz. Die Führung lag in den bewährten Händen von Werner Katz. Die Anreise, vorbei am Thuner See, nach Kandersteg erfolgte schon am Freitag Mittag. Mit der Luftseilbahn „Sunnbühl“ erreichten wir das Plateau über den Tunneln. (Der neue Lötschberg-Straßentunnel ist vor kurzem eingeweiht worden). Nach einer 2 stündigen Wanderung war unser Tagesziel, das Berghotel Schwarenbach in 2003 m Höhe erreicht. Nach einem guten Abendessen in dem stark belegten Haus legten wir uns ins Matratzenlager.
Am Samstag führte der Weg zunächst aufwärts, vorbei an einem Bergsee, zum Gemmipass in 2332 m. Hier öffnete sich ein großartiger Blick auf die schneebedeckten Walliser Alpen. Direkt unter uns lag der Schweizer Nobelkurort Leukerbad. Vor uns lag jedoch noch ein steiler Abstieg durch die fast senkrecht abfallende Gemmiwand. Schweizer Alpinisten haben jedoch einen gut gesicherten Steig durch diese Wand geschaffen. Unten angekommen sahen wir die riesige Gemmiwand hinter uns. Den zurückgelegten Weg konnte man nur noch erahnen.
Leukerbad ist durch seine heißen Quellen bekannt. Mitten im Ort wird das heiße Wasser über eine lange Steinwand abgekühlt. Was für ein Geschenk der Natur! Nach einer Mittagsrast stand uns noch ein schweißtreibender Aufstieg zur Torent-Alpe bevor, wo wir in der Bergpension Briand die Übernachtung gebucht hatten. Auf der sonnigen Terrasse der Berghütte konnte man sogar das schneebedeckte Mont Blanc Massiv sehen. Die Torent-Alpe ist ein Wintersportgebiet.
Am Sonntag Morgen stand der Aufstieg zum Restipass in 2630 m Höhe an. Auf der Passhöhe war die Mittagspause aus dem Rucksack. Das Lötschental lag uns bereits zu Füßen. Es folgte der lange Abstieg nach Ferden im Lötschental. Höhendifferenz 1500 Meter! Unten angekommen qualmten die Socken und drückten die Schuhe. Schon kam der Bus, der uns nach Goppenstein brachte. Mit der Bahn gings durch den Löschbergtunnel zurück nach Kandersteg zu unseren Autos.
Die Gruppe bedankte sich herzlich beim Wanderführer Werner Katz für die reibungslos verlaufene Bergtour.