Wanderungen im Tannheimer Tal
Wandern und Genießen
Unter dem Motto: "Wandern und Genießen für Jedermann" hatte der Schwarzwaldverein zu einer 3-Tageswanderfahrt ins Tannheimer Tal eingeladen. 39 Personen sind der Einladung zu leichten Bergwanderungen, unter der Führung von Gisela und Gustav Sitzler gefolgt. Standquartier war das Hotel "Goldenes Kreuz" in Tannheim, wo die Wandergruppe sehr gut untergebracht war. An allen Tagen wurden zwei Wanderungen angeboten, eine leichte und eine ganz leichte, jeweils geführt von Gustav bzw. Gisela Sitzler.
Bei bestem Wanderwetter wurde am ersten Tag, von Tannheim zum idyllisch im Talabschluß gelegenen Vilsalpsee gewandert. Es hatte in den Tagen zuvor bis auf 1600 m herunter geschneit, so dass die Berge schön "angezuckert" waren. Am See entlang ging es zur bewirteten Vilsalpe, wo man noch draußen in der Sonne sitzen konnte, um den Apfelstrudel zu genießen. Ein kurzer Abstecher führte zum "Älplesee-Wasserfall" bevor man wieder den Rückweg zum Busparkplatz antrat.
Der nächste Wandertag führte die Teilnehmer zu drei Hochalmen unterhalb der Krinnenspitze. Zunächst ging es mit dem Sessellift zur Krinnenalm (1500 m). Von dort wanderte man hinauf über die Edenalpe (1671 m) bis zur Gräner Ödenalpe (1726 m), wo sich den Wanderern ein schöner Ausblick ins Lechtal und zu den Lechtaleralpen bot. Über den Panoramaweg, mit herrlichen Ausblicken auf die Tannheimer Berge (Einstein, Aggenstein, Rote Flüh und Gimpel) sowie hinunter auf die Ortschaften im Tal und auf den Haldensee, ging es dann wieder zurück zur Krinnenalm. Petrus hatte auch an diesem Tag ein Einsehen und wartete mit dem Nieselregen bis wir wieder im Sessellift saßen, um hinunter an den Haldensee zu schweben. Die zweite Gruppe wanderte an diesem Tag im Tal, von Tannheim nach Zöblen.
Am Abend, als man in gemütlicher Runde in der Hotelbar saß, bekamen die Wanderer noch überraschend Besuch vom Haiterbacher Marktleiter der Volksbank Nagoldtal, Herrn Giesert, der das Wochenende mit seiner Familie auch im Tannheimer Tal verbrachte. Herr Giesert sorgte dafür, dass Alle mit vollen Gläsern anstoßen konnten. (Was einen Teilnehmer zu der Frage veranlasste, ob vielleicht auch der Haiterbacher Sparkassen-Filialdirektor an diesem Wochenende zufällig im Tannheimer Tal sei und dem Beispiel der Volksbank nacheifern möchte.)
War das Wetter an den beiden Vortagen, entgegen der Wettervorhersage, noch recht gut, so brachte der Sonntag aber dann den angesagten Regen. Nach dem Motto: "Wanderwetter ist immer, es kommt nur auf die richtige Kleidung an", ließen sich die Wanderer aber nicht von der geplanten Abschlusswanderung zum "Adlerhorst" (1350 m), einer aussichtsreichen Berghütte am Steilhang über dem Haldensee, abhalten. Nach zwei Stunden Gehzeit von Grän aus, wurde der Adlerhorst auf einem Forstweg erreicht. Zu unserer Überraschung war die Hütte trotz des Regenwetters ganz gut besucht. Es gab also noch mehr "Verrückte", die sich trotz Regen nicht vom Wandern abhalten ließen. "Platz ist in der kleinsten Hütte" und so rückte man eben ganz eng zusammen und genoss die gemütliche und fröhliche "Hüttenatmosphäre" im Adlerhorst umso mehr, als es draußen ziemlich ungemütlich war.
Ein kurzer Abstieg brachte die Wanderer anschließend hinunter an den Haldensee, wo der Bus die Gruppe für die Heimfahrt wieder aufnahm. Für drei schöne Tage im Tannheimer Tal bedankte sich die Reisegruppe bei dem Wanderführer Ehepaar Gustav und Gisela Sitzler, mit der Hoffnung, dass sie vielleicht mal wieder "Bergwanderungen für Jedermann" organisieren mögen.
Die gute Resonanz die ihre Ausfahrten immer finden, zeigt ja, dass leichte Bergwanderungen beim Schwarzwaldverein sehr gut ankommen.





